Das Comeback der Föhnfrisuren
Die Föhnfrisur war in den 80ern ganz große Mode. Von schnell und einfach bis aufwendig und toupiert ging der Trend. Wie der Name schon sagt, es wurde eine Frisur mit dem Föhn oder auch damals Haartrockner genannt gezaubert. Aber die Frisur ist nicht nur in den 80ern beliebt, auch heute noch feiert die Föhnfrisur ihr Comeback. Denn sie wird bei den Brautmoden- oder Abendfrisuren angewandt.
Wie wird eine Föhnfrisur gefertigt?
Zuerst werden die Haare gewaschen, bei Bedarf auch geschnitten. Dann werden durch Zugabe von Schaumfestiger schon ein wenig Halt und Schutz in die Haare gebracht. Nun kann man die Haare über eine Rundbürste föhnen, oder nur mittels der Finger die Haare in Form bringen. Zum Schluss kann die Frisur in ganze oder einzelne Partien mit Haarspray fixiert werden. Bei kürzeren Haaren kann man auch anstatt des Haarsprays Haarwachs oder -gel verwenden. Auch hier gilt wieder weniger ist mehr. Alternativ kann man auch die Haare auf Lockenwickler aufdrehen und diese dann entweder Lufttrocknen, mit einer Trockenhaube, wenn vorhanden, oder mit dem Haartrockner trocknen lassen. Nach dem Ausdrehen kann man zum Beispiel über eine Rundbürste weiterarbeiten. Oder sie Wickeln nur einzelne Strähnen auf, zum Beispiel am Seitenbereich des Kopfes und lassen diese dann aushängen, bzw. einer Rundbürste in Form ziehen.
Was ist eine Föhnfrisur?
Im Internet (z. B. im Mode Blog) findet man die Erklärung, dass durch das Einwirken von Wasser die Wasserstoffbrücken des vorhandenen Haarkreatins gelöst werden. Dadurch wird das Haar dehn- und formbarer. Bei den Föhnfrisuren wird dann das feuchte Haar zuerst in die gewünschte Form gebracht und durch Verdampfen des Wassers getrocknet, d.h., das Haar wird geföhnt. Da keine Chemie, wie bei der Dauerwelle, angewandt wird, ist die Haltbarkeit der Föhnfrisuren jedoch sehr gering. Allerdings kann durch Haar- oder Schaumfestiger die Länge der Haltbarkeit etwas gesteigert werden. Abgesehen vom Festiger bzw. Schaum werden keine weiteren chemischen Produkte eingesetzt. Allerdings sollte man die beiden Sachen auch nicht weglassen, denn sie sind dafür gedacht, die Haare vorm Austrocknen zu schützen. Die Föhnfrisur ist eben alles, was geföhnt wird. Sie reicht über schlicht, bis hin zum Lockigem und zum Elegantem.
Bild: panthermedia.net Piotr Marcinski


7. Oktober 2011